Die Suche nach dem richtigen Laptop

Die Laptops und ich, das ist schon so ein Thema.

Angefangen hat es mit einem gebrauchten Compaq Evo N600C den ich über Ebay bekam. Er hatte ca. 1,2 Ghz, 40 GB Festplatte, 512 MB Ram, ein 15,4' Display mit 1024er Auflösung und sonst nichts.Meine Schwester hat irgendwann Wlan aufgerüstet. Aber er lief und lief, war garnicht mal so langsam und machte nie Probleme. Vor allem die Verarbeitung und die Akkulaufzeit war gut - auch nach Jahren! Ein echtes Business Gerät.

Für meine Abiturvorbereitung und das Arbeiten im Urlaub habe ich mir irgendwann einen Fujitsu-Siemens Amilo L1310G geholt. Das war ein Consumer Notebook und verhielt sich auch dementsprechend. Das Wlan musste immer manuell per Knopf aktiviert werden, es war klapprig und zuletzt fielen auch noch die Schrauben teilweise raus. Auch das Tastaturlayout mit der viel zu kleinen Shift-Taste machten mich wahnsinnig. Dauernd kam ich auf die Pfeiltasten und war in der falschen Zeile beim programmieren.

Aber ich hab darauf sogar Ubuntu zum laufen bekommen, wenn auch mit einigen Problemen. Das vorinstallierte Windows war natürlich voll mit schrottiger Demosoftware und extremst langsam.

Dann kam jetzt zum Studium wieder ein Business Notebook. Gesucht war ein ordentliches, mattes Display mit 1280er Auflösung, lange Akkulaufzeit, gute solide Verarbeitung, normales Tastaturlayout (enorm wichtig zum programmieren) und eben zeitgemäße Hardware. Ausserdem sollte es Windows XP statt Vista haben.

In die nähere Auswahl kamen ein paar Thinkpads und wieder ein Compaq Modell, das es dann auch wurde: der HP Compaq 6715b.

Ausser dem vorinstallierten Windows mit wieder einmal tausend nervigen Programmen, das extremst langsam lief und sich auch, dank Installerpartition, nicht wirklich mit Nlite abspecken liess, passte diesmal auf den ersten Blick eigentlich alles.

Dann kam mein Umzug, ein externer Monitor und ein Problem mit einer Brummschleife zwischen Rechner und Monitor - Grund ist das schlechte HP Netzteil (ja, ausführlich getestet)! Bisher leider noch nicht behoben, sieht man das vor allem bei Grau- und Brauntönen.

Ausserdem fiept die Dockingstation und das ist unerträglich. Wieso überhaupt eine Dockingstation mit DVI Anschluss, wenn die Grafikkarte kein DVI unterstützt? Das das der Fall sein kann war mir vorher gar nicht bewusst,..

Im Nachhinein ist mir das Teil auch noch ein bisschen zu schwer, ein 13,3 Zoll Monitor hätte es auch getan und zudem noch eine längere Akkulaufzeit ermöglicht. Vielleicht wechsel ich ja irgendwann wieder, noch ist mein Compaq wie neu und wenn man nicht so hohe Ansprüche hat wie ich, sicher auch ein Super Gerät.

Apr 16, 02:35
Clemens Krack